Laserbehandlung |
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PATIENTEN - INFORMATION
Einsatz und Therapiemöglichkeiten des Diodenlasers Der Laser wird in der Zahnarztpraxis seit fast 20 Jahren eingesetzt. Die sanfte Behandlungsmethode wurde in vielen wissenschaftlichen Studien belegt. |
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Was ist ein Laser? Ein Laserstrahl ist gebündeltes Licht, das entsteht, indem Energie mit Hilfe modernster Technologie auf ein hohes Leistungsniveau gebracht wird. Wie arbeitet ein Laser? Der Laserstrahl wird durch eine Faser exakt zu den zu behandelnden Stellen geführt. Die einzelnen hohen, aber sehr kurzen Lichtimpulse setzen Energie frei, die schonend die gewünschten Behandlungsergebnisse erzielen. Unsere Einsatzgebiete im Überblick:
und andere Die wichtigsten Therapiemassnahmen im Einzelnen: Endodontische Therapiemaßnahmen ( Wurzelkanalbehandlung) Prinzipiell kann durch alle fasergeführten Lasersysteme eine Reduktion krankhafter (pathogener) Mikroorganismen in Wurzelkanälen erzielt werden. Durch den unterstützenden Einsatz des Lasers kann auch versucht werden, eine Entkeimung (Dekontamination) zusätzlicher Seitenkanäle zu erreichen. Auf den Einsatz desinfizierender Spülungen verzichten wir dabei nicht, können aber weitaus weniger aggressive Spülungen einsetzen und verringern somit das Risiko, dass diese, falls sie ins umliegende Gewebe eindringen, starke Schmerzen und Entzündungen verursachen können. In jedem Falle muss eine Laserdekontamination des Wurzelkanals jedoch mit einer herkömmlichen Wurzelkanalfüllung kombiniert werden. Eine schädigende Wirkung auf angrenzende Gewebestrukturen ist beim sachgemäßen Lasereinsatz nicht zu befürchten. Parodontologische Therapiemaßnahmen (Zahnfleischbehandlungen) Prinzipiell eignen sich wiederum alle verfügbaren Lasersysteme dazu, bakterizide (schädigende) Effekte auf Parodontitis verursachende Bakterien auszuüben. Bei der Therapie randständiger Zahnbetterkrankungen (Parodontopathien) müssen jedoch primär bakterielle Biofilme, unter dem Zahnfleisch liegender Zahnstein und Entzündungsgewebe zunächst maschinell von der Wurzeloberfläche entfernt werden. Die zusätzliche Laseranwendung in jeder Zahnfleischtasche erfolgt ca. 1 Woche nach der Haupttherapie und nimmt einen positiven Einfluss auf den Heilungserfolg jeder einzelnen Tasche. Der besondere Vorteil besteht darin, dass man völlig auf Antibiotika verzichten kann. Der Laser arbeitet außerdem so selektiv, dass nur erkrankte Strukturen bearbeitet werden, gesundes Gewebe wird geschont. Eine Zahnfleischbehandlung mit dem Laser verursacht keine Nachbeschwerden. Zahnärztlich-chirurgische Therapiemaßnahmen Der Laser hat in der zahnärztlichen Chirurgie einen festen therapeutischen Stellenwert erreicht. Grundsätzlich sind alle für die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zur Verfügung stehenden Lasersysteme für die orale Weichgewebschirurgie einsetzbar. Hierunter fallen sämtliche Formen gutartiger Tumoren der Mundschleimhaut, einschließlich so genannter Gingivahyperplasien (Auftreibungen des Zahnfleisches), sowie Mundvorhofvertiefungen (Vestibulumplastik) oder hoch ansetzende Lippenbändchen. Ein großer Vorteil besteht darin, dass man keinen Skalpellschnitt durchführen muss und somit auch keine Blutungen entstehen. In Abhängigkeit vom verwendeten Lasersystem kann bei der Gewebeentfernung eine Verödung (Koagulation) angrenzender Blutgefäße erzielt werden, wodurch ein konventioneller Wundverschluss mit Nähten vermieden werden kann. Implantologische Therapiemaßnahmen Für eine Weichgewebsabtragung im Rahmen der Freilegungsoperation gedeckt eingeheilter zahnärztlicher Implantate lassen sich grundsätzlich alle für die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zur Verfügung stehenden Lasersysteme verwenden. |
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